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Bildhauerworkshop

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Dieses Jahr sind wir mit 5 jungen Inhaftierten und 4 Gästen aus dem Stadtteil Leineberg an den Start gegangen. Leider waren wir am Infoabend nicht vollzählig und so fehlten dem ein oder anderen doch ein paar Infos. Obacht fürs nächste Jahr – ohne Infoabend geht es einfach nicht! Der Freitag vor dem Workshop gehörte wieder dem Aufbau, Einkauf und der Salatherstellung. Wer Kaffee will, muss pünktlich sein!

Am Samstag ging es dann mit einer kleinen Verspätung an den Start. Da der Begrüßungskaffee ausgefallen ist, hatten wir sofort die Verspätung aufgeholt. Die Wahl des richtigen Steines wurde getroffen, Hammer, Meißel, Schutzbrille ausgegeben und los ging es.

Metall trifft Stein! Vertraute Geräusche verbreiteten sich auf dem Gelände der Abteilung Göttingen. Auch wenn noch nicht jeder wusste, was es werden sollte, machte man sich mit dem Material und dem Werkzeug vertraut. Zu schnell war es Mittag und somit Zeit für die erste Pause. Eine Stunde später waren wir wieder am Start und nahmen unsere Arbeit auf. Och menno! Leider zerbrachen dieses Jahr ein paar Steine. Da aber für genug Nachschub gesorgt war, blieb kein Teilnehmer ohne Arbeitsmaterial. Schnell konnte man erkennen, was aus den Steinen werden sollte.

Es war wohl viel Liebe in der Luft… anders ist die hohe Zahl an Steinherzen nicht zu erklären. Die nächste Pause kam in Form von Kaffee und Kuchen an. Frau Hammoud spendete einen selbstgebackenen Zitronenkuchen, der sehr gut ankam. Der schmeckt wie gekauft! Ob das nun wirklich als Kompliment gemeint war, konnten wir nicht klären. Aber wenn keine Reste bleiben, muss es schon sehr gut schmecken. Erste Ermüdungserscheinungen und die Einsicht, dass Steine doch verdammt hart sind, machten sich breit.

Bandwurmbefall im offenen Jugendvollzug? … oder verbrennt Steine klopfen so viel Kalorien? Zwischendurch hatten wir Bedenken, die Teilnehmer nicht satt zu bekommen. So wurde dann auch um 18:00 Uhr der Grill befeuert. Die Tagesabschlussrunde ist immer besonders. Bei kalten Getränken und warmen Würstchen, Fleisch und Salat lassen wir den Tag Revue passieren und gute Gespräch runden den Tag ab. Sonntag schafften es die Teilnehmer so pünktlich zu sein, dass noch ein Kaffee getrunken werden konnte. Unser Arbeitseifer reichte von total akribisch bist zur kleinsten Kleinigkeit, bis der Künstler sagt – ich habe fertig! So teilte sich die Gruppe am Nachmittag in „die Aufräumer“ und in die „ich brauche noch Zeit für meinen Stein“. Gegen 19:00 Uhr war der Platz gefegt, die Steinkunstwerke fürs Foto bereit und die Kohle am Glühen. Die Abschlussrunde zeigte, dass auch der vierte Bildhauerworkshop ein voller Erfolg war.

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Artikel-Informationen

erstellt am:
25.06.2019
zuletzt aktualisiert am:
03.07.2019

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