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Ein Bild als Hausnummer

Ein selbst hergestelltes Katzenbild aus der Jugendanstalt wird der Tierheimleiterin übergeben.   Bildrechte: JA Hameln

Nach Inbetriebnahme des neuen Katzenhauses im Tierheim Hameln fehlte nur noch die „Hausnummer“, ein schönes und aussagekräftiges Hinweisschild auf die Funktion des Gebäudes.

Am 07.12.2020 konnte Hans-Peter Hoffmann vor der Werkspforte der Jugendanstalt Hameln das Schild übergeben. Gestaltet und hergestellt wurde das Motiv von den Teilnehmern eines Sprach-Integrationskurses, den die Ländliche Erwachsenenbildung (LEB) unter Hoffmanns Leitung in der JA für junge Untersuchungsgefangene mit geringen Deutschkenntnissen durchführt.

Seit 2012 gibt es die Zusammenarbeit zwischen dem Tierheim und der Jugendanstalt.

Im Rahmen der Kooperation helfen geeignete und für Lockerungen freigegebene Inhaftierte ehrenamtlich bei der Betreuung der Tiere und der Pflege des Geländes und der Gehege, bei kleinen Reparaturen und Baumaßnahmen.

Gegründet wurde dies als Projekt durch die Tierheimleiterin und einer Bediensteten der Jugendanstalt Hameln, nach einem erfolgreich durchgeführten Arbeitseinsatz mit den freigegebenen und gelockerten Insassen der Jugendanstalt sowie weiteren freiwilligen Helfern und Ehrenamtlichen.

Harte Arbeit, die trotzdem Spaß machte, mit einer ausgelassenen Stimmung.

Die Inhaftierten berichteten am Ende des Tages stolz von ihrer geleisteten Arbeit, die man als eine Art Widergutmachung für die Gemeinnützigkeit werten konnte.

Auf Grund dieser vielen positiven Erfahrungen läuft das Projekt weiter und auch unter Pandemiebedingungen können wir auf diese Weise einen kleinen Beitrag leisten.

„Wir sind glücklich, dass das Tierheim-Projekt der Jugendanstalt schon so lange und so gut läuft. Über die tolle Zusammenarbeit mit der JA freuen wir uns“ so Heidi Ballermann, Leiterin des Tierheims bei der Übergabe des Bildes.

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