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Entlassungsvorbereitungskurs

Vorbereitung auf die Zeit nach der Haft


Gezielte und fundierte Entlassungsvorbereitung ist ein wichtiger Faktor in der Arbeit mit Gefangenen und Voraussetzung für einen gelungenen Neustart in die Freiheit.

Der Entlassungskurs findet zweimal jährlich statt und hilft den Gefangenen bei der Ordnung von persönlichen, wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten. Am achtwöchigen Kurs können bis zu 14 Gefangene teilnehmen, die in drei bis sechs Monaten entlassen werden.

In wöchentlichen Sitzungen werden unter aktiver Mitwirkung der Teilnehmer Möglichkeiten einer sinnvollen Lebensgestaltung mit effektiver Freizeitgestaltung und gesellschaftlicher Anpassung aufgezeigt und erarbeitet. Die Kursteilnehmer setzen sich mit der sozialen und gesellschaftlichen Situation junger Haftentlassener auseinander, analysieren diese und entwickeln Perspektiven für sich. Im Schwerpunkt stehen dabei Maßnahmen und Strategien zur Vermeidung von wirtschaftlichen Krisen und Verschuldung.

Externe Referenten, u.a. ein Bewährungshelfer und ein Vertreter der Agentur für Arbeit, sind zeitweilig in den Kurs eingebunden.

Der Entlassungsvorbereitungskurs unterstützt die individuellen Resozialisierungsbemühungen, die die Inhaftierten unter Anleitung ihrer Betreuer oder auch Bewährungshelfer aufbringen.

Ziele nach der Entlassung  

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