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Suchtbehandlung in der Jugendanstalt Hameln

Suchtbehandlung in der Jugendanstalt Hameln

Das Thema Sucht und suchtgefährdete junge Inhaftierte ist auch in der Jugendanstalt Hameln präsent. Mehr als 70% der Inhaftierten haben vor der Inhaftierung Suchtmittel missbraucht. Nach der Behandlungsuntersuchung sind etwa 25 % als abhängig einzustufen. Daher bietet die Jugendanstalt Hameln diverse Beratungsangebote und ein stationäres Behandlungsprogramm an.

Die stationäre Behandlung von Drogenabhängigen im Jugendvollzug ist notwendig, da einige Inhaftierte nicht die Möglichkeit haben eine externe Therapie (gemäß §§35, 36 BtmG) anzutreten oder eine solche nicht wünschen.

Eine Konzeption der Betreuung und Behandlung von suchtgefährdeten und suchtkranken Inhaftierten der Jugendanstalt Hameln ist seit 1976 integraler Bestandteil des Gesamtkonzeptes und auf die Verschiedenartigkeit und die Vielfalt der Insassen und ihrer spezifischen Suchtprobleme abgestimmt.

Die Gefangenen setzen sich mit ihrer Lebensgeschichte und mit der Entwicklung und den Ursachen ihrer Sucht auseinander. Mit Hilfe des Behandlungsteams und der anderen Gruppenmitglieder entwickeln sie neue Ansätze, ihr Leben zukünftig eigenverantwortlich, ohne Suchtmittel und ohne Straftaten zu arrangieren. In der Abteilung für Suchtbehandlung sind die Inaftierten verpflichtet, sich einem vorgegebenen klar strukturierten Tagesablauf zu unterziehen. Dazu gehören der regelmäßige Frühsport und zahlreiche Einzel- und Gruppengespräche.

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